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 Wegen des Gehens gehen, ergibt keinen Sinn. Erst beim Schreiten werden wir Erwachsen.

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Manuel Sanchez

Manuel Sanchez aus Galicien, Spanien lebt seit 1986 in Deutschland. 1993 entdeckte er den Tango bei Sonja Armisén und Harald von Keudell.

Es folgten verschiedene Kurse und Workshops mit dem Grossen des Tangos: Gustavo Naveira & Giselle Anne, Pablo Veron, Osvaldo Zotto, Leo & Eugenia, Pilar Alvarez & Claudio Hoffmann, Ricardo & Nicole, Amira Campora, Omar Vega, Ernesto Carmona, Mariano (Chicho) Frúmboli & Lucía Mazea, Julio Balmaceda & Corina de la Rosa, Eduardo Capussi & Mariana Flores etc.

Im Milonguero-Stil mit Carlos Gabito, Tete Rusconi, Cacho Dante und Milva Bernardi & Maxilmiliano Gluzman.

Seit 1996 unterrichtet er in Österreich, Schweiz, Frankreich und Deutschland.

Manuel organisiert Tango-Shows in Europa mit verschiedenen Tangoorchestern, Musikern und Tänzer.

Claudia Gärtner

Tango trägt sie als eine Sehnsucht in ihrem Herzen, seit sie fühlen und denken kann. Als Geist erschien er ihr immer wieder in seinen tiefgreifenden Wandlungen. Sie konnte aber nur ahnen, wer er überhaupt für sie sein könnte, dieser Tango aus Argentinien, doch fühlte sie in ihrem Herzen, dass sie ihm begegnen musste. Und so wurde er vor Jahren zu einer Entscheidung. Seit der ersten Stunde weiß sie: Tango ist Leben, Liebe, Hass, er ist alles. „Im Tango findest du immer etwas, das dein Leben porträtiert.“ Nicht nur aus diesem Grunde legt sie als DJ-ane den Tango auf, der eine Geschichte erzählen kann.
Claudia Gärtner bezaubert seit geraumer Zeit die Milongas in Freiburg, durch ihre Erscheinung und die Figuren, die sie mit Manuel Sanchez Carabel, El Camaleón, auf die Piste zeichnet. „Die Stabilität ist wichtig. Begegnen sich die beiden Partner in ihrem gemeinsamen stabilen Punkt, kann ich entspannen und feiner auf die Einladung der Führung reagieren. Je klarer die Führung, desto schöner der gemeinsame Tanz. Mir gefälltes sehr, wenn es meinem Partner gelingt, mich zu begleiten, mir Räume zum Tanz zu öffnen und auf mich wartet. Mich als Frau führte, als ob ich träumte.“ Der Tango braucht Zeit und verlangt die Rolle des Führenden. Im Moment präsent zu sein, die Musik und die Intention des Partners wahrzunehmen, zu spüren, wohin die Bewegung führt, dieses Tangogefühl zu vermitteln ist das Anliegen Claudias in ihrem Unterricht. Ein gesetzter Schritt bedeutet gleichzeitig die entsprechend genaue Positionierung des Partners. Je tiefer man in den Tango blickt, desto feiner wird der nonverbale Dialog. Es ist eine gemeinsame Einladung in der Umarmung. Für diese Sensibilität empfänglich zu machen und ihr die tänzerische Technik zu verleihen, das ist das Anliegen Claudias. „Im Tango begegnet dir immer ein Teil deiner selbst. Du begegnest deinem Selbst, deinen Zweifeln, deiner Sehnsucht. Tango ist eine Sprache, man arbeitet mit dem Körper, dem Geist und der Seele an etwas Neuem, Fremden. Und so findet man immer etwas über sich selbst heraus. Ich möchte, dass die Tänzer stets verstehen, was sie da machen, denn nur daran kann man lernen. Einzelne Figuren einzuüben, um sie dann abends irgendwann einmal während der Milonga abspulen zu können, das entspricht nicht meiner Vorstellung von Tango. Die feine Technik des Führenden und der Folgenden bis in die Fußspitzen zu vermitteln, das ist mir das Wichtige, so dass mit der Zeit eine Einheit als tanzendes Paar entstehen kann. Uno y Uno.“